ATEX: Richtlinie über explosionsfähige Atmosphären

18. August 2022

ATEX ist eine Abkürzung für die Richtlinie der Europäischen Union über Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen. Das bedeutet, dass der Bereich der Anlage je nach dem Grad der Explosionsgefahr und dem Standort der verschiedenen Geräte und Maschinen in Zonen unterteilt werden muss. Erfahren Sie mehr über ATEX!

Was ist ATEX?

Die ATEX wurde vom Europäischen Parlament und dem Rat am 26. Februar 2014 verabschiedet. Es handelt sich um die Richtlinie 2014/34/EU, die sich auf die Art und Weise bezieht, wie Geräte im Hinblick auf eine Explosionsgefahr platziert werden können und welche Eigenschaften sie haben müssen. Ziel der Rechtsvorschriften war es, die in der EU bestehenden bewährten Verfahren zu harmonisieren

Es stellt sich die Frage, warum dies notwendig ist, wie es zu einer Explosion auf dem Gelände einer Anlage kommen kann. Die Explosionsgefahr besteht, wenn sich Stäube, Gase, Dämpfe oder Nebel in der Luft so vermischen, dass das Gerät dieses Gemisch während des Betriebs entzünden kann. Die Explosionsgefahr kann überall erhöht sein, aber es gibt Bereiche, in denen besondere Aufmerksamkeit nötig ist, z. B. in Bergwerken, petrochemischen Anlagen und Mühlen.

Deshalb haben Experten ein System entwickelt, das regelt, welche zertifizierten Maschinen in welchen Umgebungen eingesetzt werden können. Diese Rechtsvorschriften gelten sowohl für die Geräte selbst als auch für das Schutzsystem. Sie fasst die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen sowie die Konformitätsbewertungsverfahren zusammen, die angewendet werden müssen, bevor diese Produkte und Maschinen in der Europäischen Union in Verkehr gebracht werden können. Die ATEX-Richtlinie gilt innerhalb der EU und wird von speziellen nationalen Stellen umgesetzt.

Für jede Anlage muss das Explosionsrisiko bewertet und jede Vorsichtsmaßnahme getroffen werden, um eine sichere Arbeit zu gewährleisten. Diese Bewertung kann von einem Experten aus dem Betrieb oder von einem externen Unternehmen durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden in einem Dokument dokumentiert, in dem die Geräte zusammengefasst werden, die mit dem durch die Vorschriften gebotenen Schutz verwendet werden können.

Bei der Wahl der Ausrüstung sollte berücksichtigt werden, wo sie eingesetzt werden soll: unter der Erdoberfläche, im Tiefbau oder auf der Erdoberfläche. Es spielt auch eine Rolle, ob Gas oder Staub in der Luft zirkuliert und in welchem Bereich die Maschine arbeiten wird. Um dies festzustellen, ist es unerlässlich, eine Zonenkarte zu erstellen. Schauen wir uns an, wie das geht!

Das Zonierungssystem

Das Zonierungssystem wird wie folgt dargestellt:

  • G: Gas in der Luft,
  • D: Staub in der Luft,
  • I.: Es gibt Aktivitäten im Untergrund,
  • II: Oberirdische Aktivitäten.

Auf dieser Grundlage ist das Zonensystem wie folgt aufgebaut:

  • Zone 0: ein Bereich, in dem explosive Stoffe ständig in Form von Gas vorhanden sind.
  • Zone 1: ein Bereich, in dem brennbare Stoffe gelegentlich in der Luft in Form von Gas, Nebel oder Dampf vorhanden sind.
  • Zone 2: ein Bereich, in dem explosionsgefährliche Stoffe in Form von Dampf, Gas oder Nebel selten oder nur kurzzeitig vorhanden sind.
  • Zone 20: Ein Bereich, in dem Staub über einen längeren Zeitraum oder ständig in der Luft vorhanden ist.
  • Zone 21: ein Teil des Werks, in dem gelegentlich eine staubexplosionsfähige Atmosphäre auftritt.
  • Zone 22: ein Bereich der Anlage, in dem Staub und Luft normalerweise kein explosionsfähiges Gemisch bilden, was jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden kann.

Nehmen Sie zum Beispiel einen Mixer. Theoretisch gibt es am Einlass- und Auslassende keinen Staub, aber im Falle einer Störung könnten erhebliche Staubmengen in die Luft freigesetzt werden, weshalb diese Bereiche als Zone 22 eingestuft sind, während im Mischer selbst ständig Staub vorhanden ist und er daher als Zone 20 eingestuft wird.

ATEX gilt für Geräte, die in diesen Zonen betrieben werden. Diejenigen, die dies nicht sind, fallen nicht unter die Richtlinie, es sei denn, sie stehen im Zusammenhang mit einer Siedlung, die innerhalb der Zone liegt. Es ist wichtig zu beachten, dass die ATEX nicht nur für elektrische Geräte gilt, sondern für alle Geräte, die innerhalb der Zone verwendet werden und eine Gefahrenquelle darstellen können. So müssen zum Beispiel Pumpen und Ventilatoren nachweislich geschützt werden.

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